Private Investitionen als neuer Motor für die Kreislaufwirtschaft

Grundlage dieses Konzepts ist die Idee, den Konsum, die Ressourcenverschwendung und die Abfallerzeugung zu begrenzen und Güter und Dienstleistungen auf diese Weise nachhaltig zu produzieren. Dabei wächst die Weltbevölkerung rasant weiter  und konzentriert sich immer mehr in den Städten, was das Abfallaufkommen nicht gerade reduziert.

Vor diesem Hintergrund haben sich viele Unternehmen aller Größenordnungen mit dem Thema auseinandergesetzt. Ihr Ziel ist es, umweltfreundlicher zu handeln, also weniger Ressourcen zu verbrauchen, Produkten ein zweites Leben zu geben und Sharing-Modelle (Fahrgemeinschaften, gemeinsame Datennutzung, Leasing) zu entwickeln.

Die Investmentbranche, die für die Politik und die lokalen Behörden ein wichtiges Ventil zur Umsetzung dieses Themas darstellt, hat ebenfalls beschlossen, diese Probleme anzugehen. So entsteht ein positiver Kreislauf zwischen den Unternehmen, die sich für diesen neuen ökologischen und gesellschaftlichen Wandel einsetzen, den Investoren, die den aktivsten Akteuren auf diesem Gebiet den nötigen Handlungsspielraum verschaffen können, und den Endkunden, die verstärkt in umweltfreundliche Projekte investieren wollen. Für Fondsmanager ist das die ideale Gelegenheit, sich aktiv am Energiewandel zu beteiligen: Sie können die Unternehmen bei ihren konkreten Projekten in diesem Bereich fördern.

Beachtenswert ist beispielsweise, dass 60 % der Industrieabfälle aus dem Bausektor stammen. Zugleich stellen einige große Unternehmensgruppen ihren Einfallsreichtum unter Beweis, indem sie bestimmte Werkstoffe nach dem Abriss wiederverwenden oder anderen ein zweites Leben geben. Bei Kunststofferzeugnissen hat sich L’Oréal zum Beispiel konkrete Ziele zur Verringerung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen gesetzt (L’Oréal ist im Aktienindex enthalten, der dem BNP Paribas Easy ECPI Circular Economy Leaders UCITS ETF zugrunde liegt). So will das Unternehmen bis 2025 zu 100 % wiederverwendbare Kunststoffe einsetzen, seine Verpackungen optimieren und sein Umweltprofil verbessern. Im Automobilsektor wurden verschiedene Initiativen zur Entwicklung von Sharing-Modellen auf den Weg gebracht. Ein Beleg hierfür ist der Boom der Fahrgemeinschafts- und Leasingplattformen. Dies erklärt, warum Konzerne wie BMW oder Honda in dem Index vertreten sind, den BNP Paribas Asset Management mit dem ETF nachbildet.

Für eine Circular Economy sind Unternehmen unerlässlich, die die Wiederverwendbarkeit, das Reparieren und das Umgestalten von Produkten verbessern und deren Nutzungsdauer erhöhen. Ein solches Geschäftsmodell hat etwa Caterpillar entwickelt. Der Hersteller schwerer Baumaschinen hat ein Programm zur Wiederaufarbeitung aufgelegt, durch das Komponenten und Maschinen nicht einfach repariert oder ersetzt, sondern komplett überarbeitet werden. Durch die erneute Verwendung von Teilen reduziert das Unternehmen seinen Müll, minimiert seinen Bedarf an zusätzlichen Rohmaterialien und hält nicht-erneuerbare Ressourcen für mehrere Lebenszyklen in seinem Materialkreislauf. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der Sportartikelhersteller Nike. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, durch neues Produktdesign und effizientere Produktionsverfahren Müll zu vermeiden. Durch den Einsatz recycelter Materialien hat Nike seine Energie- und Wassereffizienz deutlich verbessert.

Fest steht: Von einer optimalen Kreislaufwirtschaft sind wir noch weit entfernt. Um wirklich etwas zu bewegen, muss die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten intensiv gefördert werden. Angesichts der neuesten alarmierenden Zahlen zur Klimaerwärmung wird sich der Einsatz lohnen. Und wenn verantwortliches Investieren mit einer guten Performance einhergeht, wäre es doch schade, sich nicht an dieser aufkommenden Revolution zu beteiligen.

Eine Anlagelösung, die den Index von ECPI nachbildet, ist der im April 2019 aufgelegte BNP Paribas Easy ECPI Circular Economy Leaders UCITS ETF (ISIN Code: LU1953136527; WKN: A2PHCA). Der Subfonds des BNP Paribas Easy SICAV nach Luxemburger Recht repliziert den Index physisch ohne Wertpapierleihe. Der ETF ist in der Handelswährung Euro auf XETRA gelistet. Die jährliche Gesamtkostenquote beträgt 0,3%.

HÖCHSTE ZEIT FÜR PORTFOLIO DEKARBONISIERUNG

Dekarbonisierung ist untrennbar mit der Energiewende verbunden und soll die Klimaerwärmung sowie deren Auswirkungen auf die Erde bekämpfen. Investoren und Wirtschaft müssen umdenken. Unternehmen verfolgen neben ihrer legitimen Absicht, Gewinne zu erwirtschaften, häufig das Ziel, sich von ihren Konkurrenten abzugrenzen und in ihrem Markt eindeutig aufgestellt sein. Künftig wird es aber nicht ausreichen, besonders innovativ oder kundenorientiert zu sein. Sie werden mehr und mehr nach ihrem ökologischen Fußabdruck beurteilt werden. Das Pariser Klimaabkommen, das die Obergrenze der Erderwärmung auf 2 Grad festlegt als auch die zunehmende Sensibilisierung der Investoren für nachhaltige Themen erhöhen den Druck.

Im Portfoliomanagement ist „Dekarbonisierung“ Teil eines nachhaltigen und verantwortungsbewussten Investmentprozesses. Zunächst wird hierbei der CO2-Fußabdruck eines Anlageportfolios gemessen. Dazu berechnet man die CO2-Emissionen der Tätigkeiten und Produkte der Unternehmen, in die das Portfolio investiert ist. Danach wird dann das Engagement des Portfolios in Unternehmen mit den höchsten CO2-Emissionen reduziert und in Unternehmen, die Lösungen für die Energiewende liefern, verstärkt.

Um den völligen Ausschluss bestimmter Sektoren zu vermeiden, werden Anlagen in Unternehmen mit den geringsten Emissionen bevorzugt und Aktienbestände von Unternehmen mit sehr hohen Emissionen so weit wie möglich begrenzt. Durch diese „Dekarbonisierungsstrategie“ können Anleger stärker in Unternehmen investieren, die sich besonders um die Reduzierung ihrer CO2-Emissionen bemühen, und gleichzeitig Anreize für Unternehmen mit den höchsten Emissionen geschaffen werden, Maßnahmen zur Begrenzung ihrer Umweltauswirkungen zu ergreifen.

Bestärkt durch das Pariser Klimaabkommen, mit dem die Klimaerwärmung bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf 2°C begrenzt werden soll, interessieren sich immer mehr Anleger für die Strategie von Unternehmen in einer kohlenstoffarmen Welt. Immer drängender wird das Engagement der Aktionäre bei Unternehmen, die in hohem Maße den Risiken durch die Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft ausgesetzt sind. Immer mehr Aktionärsverbände nutzen ihre Rechte, um kohlenstoffintensive Unternehmen, vor allem im Bereich fossiler Energien, zu einer Veränderung ihres Geschäftsmodells zu bewegen.

Als Symbol für die Klimaerwärmung stehen Erdölgesellschaften hierbei an erster Stelle. Im Jahr 2015 verlangten fast alle Aktionäre der beiden bedeutendsten Vertreter dieser Branche mehr Transparenz über die Auswirkungen des Kohlenstoffrisikos auf ihre Anlagen. Im Jahr 2017 wurde ein weiteres Branchenschwergewicht aufgefordert, die finanziellen Auswirkungen der Energiewende auf seine Aktivitäten zu bewerten.

Mehr als hundert Anleger weltweit mit einem Gesamtvermögen von über 10.000 Milliarden Dollar setzten sich 2015 dafür ein, den CO2-Fußabdruck ihrer Portfolios zu messen und zu veröffentlichen. Zwei einschlägige Initiativen formalisieren die diesbezüglichen Bemühungen der Anleger: der Montreal Carbon Pledge und die Portfolio Decarbonization Coalition, die von den Grundsätzen für verantwortungsbewusstes Investment (PRI) und der Finanz-Initiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP FI) ins Leben gerufen wurden.

Auch wenn es sich um eine globale Bewegung handelt, geht Frankreich noch einen Schritt weiter: Das Energiewendegesetz verlangt inzwischen von institutionellen Anlegern, Klimarisiken bei ihren Investments zu berücksichtigen, indem beispielsweise die Messung der Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit den gehaltenen Vermögenswerten und ihr Beitrag zum Kampf gegen die Klimaerwärmung und zur Förderung der Energiewende veröffentlicht werden. Für die „Dekarbonisierung“ der Portfolios besteht also Grund genug, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen.

Klimaschutz ist bereits seit mehr als 10 Jahren über ETF investierbar.

Der Low Carbon 100 Europe® Index wurde 2008 von der Euronext eingeführt und bildet die Wertentwicklung von 100 europäischen Großunternehmen mit der jeweils besten Bewertung in ihrem Sektor ab. Das Kapital fließt somit in die Unternehmen, die aktiv ihren CO2-Ausstoß reduzieren oder aber durch ihre Produkte und Dienstleistungen die Energiewende ermöglichen. Ausgeschlossen werden Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit unmittelbar mit fossilen Brennstoffen in Zusammenhang stehen. Dies betrifft sowohl die Suche nach fossilen Energieträgern, deren Gewinnung, Verarbeitung, Transport und Lagerung als auch die Erzeugung von Strom aus solchen Rohstoffen. Ebenso können Unternehmen, die kontroverse Waffen herstellen oder in den Sektoren Tabak und Verteidigung tätig sind, nicht im Index berücksichtigt werden. Schliesslich werden die Unternehmen darauf hin analysiert und selektiert, ob sie die United Nations Global Compact-Richtlinien beachten. Der  BNP Paribas Easy Low Carbon 100 Europe UCITS ETF (ISIN: LU1377382368) verwaltet aktuell 700 Millionen Euro, hat eine Gesamtkostenquote von 0,3 Prozent pro Jahr (jeweils Stichtag: 7.8.2019). Er bildet die Indexperformance durch eine vollständige physische Replikation ohne Wertpapierleihegeschäfte nach. Der Teilfonds gehört zu BNP Paribas Easy, einer SICAV nach luxemburgischem Recht in Übereinstimmung mit der Richtlinie 2009/65/EG. Das Analysehaus Morningstar bewertet den Fonds mit 5 Sternen in seiner höchsten Qualitätsstufe.

Nachhaltig mit ETFs in Euro-Unternehmensanleihen investieren

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BNP Paribas Asset Management hat in 2019 den BNP Paribas Easy € Corp Bond SRI Fossil Free UCITS ETF, einen nachhaltigen ETF in Unternehmensanleihen in das Handelssegment XETRA der Dt. Börse eingeführt. Er ermöglicht Anlegern ein Engagement in etwa 400 Anleihen von europäischen Unternehmen der Kategorie „Investment Grade“ [1], die sich zudem durch verminderte CO2-Emissionen auszeichnen und anhand von ESG-Kriterien [2] ausgewählt werden.

Der ETF bildet den Bloomberg Barclays MSCI Euro Corporate SRI [3] Sustainable Reduced Fossil Fuel Index physisch und ohne Wertpapierleihe-Geschäfte nach und umfasst Schuldinstrumente von Emittenten mit Investment Grade-Rating, die zudem ein ESG-Rating von MSCI von mehr als BBB besitzen, wobei das Auswahlprinzip „Best in Class“ [4] zugrunde gelegt wird. Ausgeschlossen sind hierbei Unternehmen, die nicht die Grundsätze der UN-Initiative Global Compact einhalten und die in Bereichen wie Alkohol, Glücksspiel, Pornografie, Tabak, Kernkraft, GVO [5] oder Waffen tätig sind. Darüber hinaus untergewichtet dieser Index Sektoren mit dem höchsten CO2-Fußabdruck. Dazu zählen z.B. Branchen, die fossile Brennstoffe fördern oder in der Produktion verwenden.

Beim Screening der Anleiheschuldner geht es um den Ausschluss derjenigen, bei denen schwere Kontroversen feststellbar sind, also negative Auswirkungen von Produkten, Dienstleistungen oder internen Prozessen im Bereich Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung. Typische Beurteilungskriterien wären beispielsweise giftige Emissionen, ein zu hoher CO2-Fußabdruck, Gefahren eines Produktes für den Kunden, Kinderarbeit, Geldwäsche oder Betrug. Im zweiten Schritt werden die oben genannten Werte-basierten Ausschlüsse von Unternehmen der oben dargestellten Branchen vorgenommen. Schließlich scheiden die Unternehmen mit den niedrigsten ESG-Bewertungen durch MSCI aus dem Anlageuniversum aus. Auf Ebene der Bonds werden nur Emissionen von mindestens 800 Millionen Euro berücksichtigt.

Im Vergleich zum Bloomberg Barclays Euro Aggregate Corporate Index als Ausgangsuniversum werden Schuldtitel von Banken, Kommunikationsunternehmen und Technologieunternehmen übergewichtet. Wie der Ausschluss von Unternehmen, die fossile Brennstoffe fördern, herstellen oder in hohem Masse verbrauchen, erwarten lässt, sind Energiekonzerne und Versorger am stärksten untergewichtet. Die Laufzeitbänder 1-3, 3-5, 5-7, 7-10 Jahre haben eine ähnliche Gewichtung. Dazu kommen noch Langläufer mit mehr als 10 Jahre Laufzeit und einem aktuellen Anteil von 6% am Index. Die durchschnittliche Duration beträgt 5,38 Jahre. Das höchste Ländergewicht halten französische Emittenten mit 24%. Es folgen Emittenten mit Sitz in den USA oder im Vereinten Königreich. Bei der Auswahl der Unternehmen kommt es auf den Euro als Anleihewährung an, nicht auf den Sitz des Unternehmens, der auch außerhalb des Euroraumes liegen kann.

Aufgrund des Nachhaltigkeits-Rating besteht die Möglichkeit eines verbesserten Wertzuwachses. Für eine simulierte frühere Wertentwicklung des im September 2018 neu geschaffenen Index bis 1. Januar 2013 ergab sich per Stichtag 29. März 2019 ein höherer Wertzuwachs vor Kosten in Höhe von 1,6 Prozentpunkten gegenüber dem Bloomberg Barclays Euro Aggregate Corporate Total Return Index als geeignetes Referenzmaß. Simulierte Ergebnisse oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Der Anleger sollte sich über die typischen Preisrisiken von Unternehmensanleihen im Klaren sein: steigende Kapitalmarktzinsen sowie eine Ausweitung der Credit Spreads würden sich negativ auf die Wertentwicklung auswirken.

Der ETF weist eine Gesamtkostenquote von 0,2% p.a. aus, verwaltet per Stichtag 14. Mai 2019 rund 137 Millionen Euro und ist ausschüttend.


[1] Ratings von Anleihen bester bis mittlerer Bonität

[2] ESG: Kriterien, die sich auf Umwelt, Soziales und Unternehmensführung beziehen

[3] SRI: Sozial verantwortliches Investieren

[4] Best in Class: Beste ihrer jeweiligen Kategorie

[5] GVO: Genetisch veränderter Organismus

BNP Paribas: Emissionsarmes Investieren feiert Geburtstag

Anleger investieren ihr Kapital nicht mehr alleine nach Renditekriterien – mit zunehmender Tendenz spielen Umwelt und Ethik eine immer größere Rolle. BNP Paribas trägt dem schon seit geraumer Zeit Rechnung. Vor zehn Jahren ging der BNP Paribas Easy Low Carbon 100 Europe UCITS ETF (WKN: A2DPX9) an den Start. Das Anlagevolumen ist seitdem kräftig gestiegen, seit 2016 alleine von 100 Millionen Euro auf 380 Millionen. Das Thema nachhaltiges Investieren ist im Bewusstsein der Anleger angekommen.

Zusammensetzung: Was ist drin?

Damit der Low Carbon 100 Europe optimal den Anspruch an ein nachhaltiges Investment abbildet, definiert Euronext als Initiator klare Kriterien für die Aufnahme von Unternehmen in diesen Index. Das Anlageuniversum besteht aus 300 Unternehmen, die gemessen an ihrem Streubesitz zu den größten zählen und ferner keinen umstrittenen Tätigkeiten nachgehen – beispielsweise Rüstung, Waffen, Palmöl. Auch wer ein schlechtes ESG-Votum erhält ist nicht dabei. Aus diesem Universum werden gemäß dem Indexregelwert, welche sich in ihrer jeweiligen Branche durch die geringste CO2-Emission auszeichnen. Dazu kommen zehn bis 15 Unternehmen, die das Thema Energiewende offensiv vertreten und gemessen an der Marktkapitalisierung zu den 1.000 größten in Europa zählen. Das Auswahlkriterium ist, dass mindestens 50 Prozent des Umsatzes mit CO2-armen Technologien erwirtschaftet wird. Daneben müssen die Unternehmen aus einem der folgenden sechs Sektoren sein: alternative Energien, Bau, Strom, elektrische und elektronische Ausrüstung, industrielles Engineering oder Verkehr. Derzeit enthält der Index international bekannte Unternehmen wie L’Oréal, Novartis, Roche, Alstom oder SAP.

Ein Index geht mit der Zeit

Immer auf der Höhe der Zeit zu sein, das ist in jeder Lebenslage wichtig. Auf den Low Carbon Europe Index trifft dies wahrlich zu. Nach den erschütternden Erkenntnissen des Pariser Weltklimagipfels 2015 wurde der  Index wurde umgestellt und optimiert. Um dies zu erreichen, schloss sich Euronext mit Carbon 4 zusammen, einer auf CO2-Strategien spezialisierten Agentur zusammen. Ziel dieser Kooperation ist es, nicht nur die Unternehmen zu ermitteln, welche durch ihre operativen Leistungen einen positiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten, sondern auch solche Unternehmen, die die Klimaziele durch den Verkauf ihrer Produkte an Endkunden unterstützen.

Auch in der Zukunft stellt sich der Index seiner Verantwortung. So werden im Dezember 2018 die Kriterien ein weiteres Mal verändert. Unternehmen, die direkt mit fossilen Energieträgern in Verbindung stehen, werden ausgeschlossen. Unter einer direkten Verbindung verstehen die Indexmacher Unternehmen, welche Geschäftsbereiche in Erforschung, Gewinnung, Raffinierung, Transport sowie Lagerung fossiler Brennstoffe unterhalten. Durch die Änderung leistet BNP Paribas einen weiteren Beitrag zu einer CO2-neutralen Welt und dem Erreichen des Zwei-Grad-Ziels der Vereinten Nationen.

Auch die Rendite: „Nachhaltig ausgezeichnet“

Nachhaltiges Anlegen ist schön und gut. Was aber, wenn dabei die Rendite unter den Tisch zu fallen droht? Beim BNP Paribas Easy Low Carbon 100 Europe UCITS ETF (WKN: A2DPX9) war dies im Zeitraum seit Auflage am 23. Oktober 2008 kein Problem. Der Index verfügt über eine zehnjährige Outperformance von 13,23 Prozent gegenüber dem MSCI Europe Index. Beim Low Carbon 100 Europe handelt es sich um einen thesaurierenden ETF, der auf eine physische Replikation vertraut und auf Wertpapierleihe verzichtet. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,3 Prozent.