Dax auf Erholungskurs – US-Inflationsdaten im Blickpunkt

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14.02.2018 – 10:25 Uhr: Mit guten Wirtschaftsdaten im Gepäck kann der deutsche Leitindex im frühen Handel deutlich zulegen. So verzeichnet die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2017 ein Wachstum von 0,6 Prozent gegenüber Q3. In Relation zum betreffenden Vorjahreszeitraum steigt das heimische Bruttoinlandsprodukt um 2,9 Prozent. Die Inflation hierzulande schwächte sich im Monat Januar dagegen ab. Der Anstieg der deutschen Verbraucherpreise kam im Mittel mit einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber Dezember leicht zurück. Anleger dürften zur Wochenmitte aber insbesondere auf die Inflationszahlen von der anderen Atlantikseite schauen.

Eine über den Erwartungen liegende US-Teuerungsrate im vergangenen Monat dürfte die Zinsängste abermals befeuern. Genau diese waren wiederum maßgeblicher Auslöser für die jüngste Korrekturbewegung an den Aktienmärkten. Darüber hinaus stehen die Umsätze des amerikanischen Einzelhandels, ebenfalls für Januar, auf der Agenda. Auch diese Zahlen haben nicht zu vernachlässigendes Impulspotential, da der Konsum eine tragende Säule der US-Konjunktur repräsentiert. Am späten Vormittag rücken zuvor das Wirtschaftswachstum in Q4 sowie die Industrieproduktion im Dezember, jeweils für die Euro-Zone, in den Fokus.

Zur Stunde notiert der Dax bei 12.290 Punkten 0,8 Prozent fester. Der Euro gewinnt 0,1 Prozent auf aktuell 1,2366 US-Dollar. Den selben Aufschlag präsentiert Gold bei derzeit 1.331 US-Dollar je Feinunze.

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An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD / Kursdifferenzkontrakt) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Deutscher Aktienindex hinter roten Vorzeichen

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13.02.2018 – 10:35 Uhr: Mit leichten Verlusten (minus 0,2 Prozent) präsentiert sich der Dax im frühen Handel. Gemischte Vorgaben geben vor diesem Hintergrund keine klare Richtung vor. Während die US-Aktienindizes deutlich im Plus aus dem Handel gingen, rutschte der japanische Nikkei (minus 0,6 Prozent) nach einem zunächst freundlichen Handelstag schlussendlich in die Verlustzone. Der chinesische SSE 50 (plus 1,7 Prozent) konnte wiederum stattlich zulegen und begibt sich damit wie seine US-Pendants auf Erholungskurs. Der Dow Jones kletterte um 1,70 Prozent auf 24.601 Punkte. Die Nasdaq legte um 1,73 Prozent auf 6.523 Zähler zu. Der S&P schloss bei 2656 Punkten mit einem Aufschlag von 1,39 Prozent.

Belastend wirkt sich hierzulande ein wieder fester tendierender Euro (plus 0,3 Prozent) aus. Zudem dürfte nach der rasanten Talfahrt noch eine gehörige Portion Skepsis in den Knochen der Investoren stecken. Ein erster Rebound war letzte Woche postwendend wieder abverkauft worden. Vor allem die Sorge um eine anziehende Inflation und zusehends ansteigende Renditen an den Anleihemärkten hatten die internationalen Aktienmärkte unter enormen Druck gesetzt. Die derzeitige Zurückhaltung dürfte insofern auch mit den morgen anstehenden Inflationszahlen aus den USA zusammenhängen. Eine oberhalb des Konsenses liegende Teuerungsrate der Verbraucherpreise könnte die Zinsängste erneut befeuern. Im heutigen Handelsverlauf stehen dagegen kaum impulsträchtige Konjunkturdaten auf der Agenda.

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Technische Analyse Dax – Leitindex angezählt

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12.02.2018 – 15:50 Uhr: Nach dem fulminanten Ausverkauf zeigt der deutsche Leitindex nun erste Stabilisierungsversuche. Einer ersten technisch bedingten Gegenbewegung folgte zwar postwendend der abermalige Abverkauf. Mit einem stattlichen Hammer deutet der Leitindex nun aber an, ein zumindest vorläufiges Tief ausgetestet zu haben. Darauf weist auch das in diesem Bereich markiert Umschlags- respektive Umsatzhoch hin. Ob wir es hier tatsächlich bereits mit einer Bodenbildung zu tun haben bleibt allerdings abzuwarten.

Dynamik und Ausmaß des erfolgten Abwärtsrutsches waren jedenfalls bemerkenswert. Eine Konsolidierungsphase, auch eine ausgeprägtere Korrekturbewegung, stellen angesichts der nicht enden wollenden Rekordjagd an den internationalen Aktienmärkten und der seit Jahresanfang zu beobachtenden Trendbeschleunigung gen Norden keine Überraschung dar. Die Geschwindigkeit und Intensität des erfolgten Kursrutsches allerdings schon.

Binnen kürzester Zeit wurden signifikante Support-Zonen der Reihe nach zu den Akten gelegt. Diverse horizontale Unterstützungen, Fibonacci-Retracements und zudem die 50- und vor allem die 200-Tageslinie wurden förmlich überrannt. Damit hat der Dax einen aus charttechnischer Perspektive gewaltigen Schuss vor den Bug bekommen. Im Falle einer neuerlichen Verkaufswelle finden sich vor diesem Hintergrund Kursziele bei 11.850 Punkten (Verlaufstief aus August 2017) und 11.550 Punkten (Langfristiger Aufwärtstrend). Spätestens letzteren gilt es unbedingt zu verteidigen, um nicht auch das große Bild ins Wanken zu bringen.

Auf der anderen Seite dürfte nach der massiven Druckphase nun einiges Potential für eine Aufwärtskonsolidierung vorhanden sein. Zuvor als Unterstützung fungierende Preis-Levels repräsentieren dann betreffenden Widerstandsregionen. In diesem Szenario wäre der bei rund 12.750 Punkten verlaufende, gleitende 200-Tage-Durchschnitt (MA200) die erste Anlaufstelle. Darauf folgt dann die Unterseite der von Anfang Oktober bis Anfang Februar 2017 dominierenden Trading Range bei knapp 12.900 Zählern.

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Dax schaut wieder nach oben – Wall Street schließt deutlich im Plus

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07.02.2018 – 10:35 Uhr: Nach der seit Montag dominierenden Verkaufswelle sorgen Erholungstendenzen an der Wallstreet für ein Aufatmen hierzulande. Zuvor hatten sich bereits die fernöstlichen Börsen, mit Ausnahme Chinas, auf Erholungskurs begeben. Vor allem die US-Aktienindizes können zum Handelsende Aufschläge von mitunter über zwei Prozent vorweisen.

Abzuwarten bleibt weiterhin, ob es sich dabei lediglich um ein technische bedingte Gegenbewegung handelt. Den rasanten Absturz haben erste Investoren auf beiden Atlantikseiten jedenfalls genutzt, um entsprechend günstiger einzusteigen. Zur Erinnerung: vor gerade einmal knapp zwei Wochen notierten die US-Indizes nebst Dax noch auf Rekordhöhen. Da sich die fundamental positiven Rahmenbedingungen angesichts des massiven Abverkaufs jedoch nicht wirklich geändert haben, gehen Anleger bereits wieder ins Risiko, das aber zu deutlich attraktiveren Preisniveaus.

Ob betreffende Marktakteure recht behalten werden, werden die nächsten Tage zeigen. Die Nervosität an den Markten ist weiterhin groß, was wiederum gut an den Volatilitätsindizes abzulesen ist. Weitere Rücksetzer an den Aktienmärkten sollten also keinesfalls ausgeschlossen werden. Zur Stunde notiert der Dax bei 12.473 Punkten 0,7 Prozent fester. Der EuroStoxx gewinnt aktuell 0,5 Prozent auf 3.410 Punkte. Der Euro gibt derweil 0,2 Prozent auf momentan 1,2360 US-Dollar nach.

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Im Sog der Wall Street – Verkaufswelle rollt

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06.02.2018 – 10:20 Uhr: Das ist ein Schlag ins Kontor. Eine Konsolidierung insbesondere am amerikanischen Aktienmarkt hatte sich bereits seit geraumer Zeit angedeutet. Zu hoch waren die Preisniveaus in Folge der langjährigen, nicht enden wollenden Hausse geschossen, zu groß war zuletzt die Euphorie. Eine Atempause war vor diesem Grund überfällig. Mit einer derartig panischen Korrekturbewegung innerhalb von Stunden hat dagegen wohl kaum jemand gerechnet.

Der Dow verbilligte sich gestern um fulminante 4,6 Prozent – der größte Tagesverlust der letzten sechs Jahre. In diesem Sog müssen dann auch die Börsen in Fernost massiv Federn lassen. So verliert der japanische Nikkei 1071 Zählern bzw. 4,7 Prozent auf 21 610,24 Punkte. Diese Verkaufswelle schwappt nun in den frühen europäischen Handel und drückt den Dax derzeit um 1,8 Prozent auf 12.458 Zähler. Sein bisheriges Tagestief markiert das Börsenbarometer bei 12.232 Punkten.

Als Auslöser dient die Furcht vor einer zukünftig restriktiver tendierenden Geldpolitik seitens der weltweit wichtigsten Notenbanken sowie angesichts der damit wieder anziehenden Renditen an den Anleihemärkten. Letztere entwickeln sich damit gegenüber Aktien wieder zusehends zu einer ernsthaften Anlagealternative. Forciert wurde der Absturz schließlich durch Ausführung zahlreicher Stop-Loss-Orders seitens automatisierter Handelssysteme.

Ausmaß und Dynamik des imposanten Rücksetzers dürften gleichwohl etwas zu viel des Guten gewesen sein. Abzuwarten bleibt nun ob die laufende Gegenbewegung lediglich technisch bedingt ist oder das Tief tatsächlich schon gesehen wurde. Vor diesem Hintergrund werden Anleger heute Nachmittag mit Argusaugen den Handelsstart an der Wallstreet verfolgen. Denn die Börsenmusik wird in den Vereinigten Staaten gemacht: mit welchem Nachhall hat der gestrige Abend mal wieder eindrucksvoll bewiesen.

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Korrektur am deutschen Aktienmarkt – NFPs ante portas

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02.02.2018 – 11:00 Uhr: Nach dem gestrigen Sinkflug muss der Dax auch im frühen Handel kräftig Federn lassen. Am Donnerstag hatte der Leitindex neben diversen charttechnisch signifikanten Support-Ebenen (MA50 & Fibo 23,6%) gleich auch noch die psychologisch relevante Preismarke von 13.000 Punkten aus dem Markt genommen. Bei derzeit 12.830 Punkten verliert das Börsenbarometer 1,3 Prozent und findet sich damit an der Unterseite der seit Anfang Oktober 2017 dominierenden Preisrange wieder. Besagte Unterstützungsregion gilt es nun zu behaupten, um nicht weiteres Abwärtspotential zu aktivieren. Letzteres würde sich dann zunächst bis zur 200-Tageslinie bei 12.740 Zählern und darauffolgend bis zur horizontalen Unterstützung im Bereich von 12.600 Punkten erstrecken.

Als Belastungsfaktoren fungieren insbesondere der starke Euro, der heimische Exporttiteln das Leben schwer macht, sowie anziehende Renditen, die sich damit wieder zu einer ernsthaften Anlagealternative zu Aktien entwickeln könnten. Vor diesem Hintergrund wurden in dieser Woche die im Zuge der Januar-Rally rekordnahen Preisniveaus zu Gewinnmitnahmen genutzt. In der Folge findet sich der Dax knapp 800 Punkte entfernt vom noch in der letzten Handelswoche markierten Allzeithoch wieder. Dazu kommt die traditionelle Zurückhaltung angesichts der heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden NFPs, dem offiziellen US-Arbeitsmarktreport für den Monat Januar. Darüber hinaus werden auf der anderen Atlantikseite die Industrie-Auftragseingänge für Dezember sowie der Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan für Januar publiziert.

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Charttechnik Dow Jones – Konsolidierung tut not

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31.01.2018 – 13:50 Uhr: Die Rally am amerikanischen Aktienmarkt geht in die nächste Runde. Stellvertretend reicht ein Blick auf den Dow Jones. Auch im neuen Kalenderjahr geht es munter von einem Allzeithoch zum nächsten. Eine erneute Trendbeschleunigung lässt sich dabei seit Jahresanfang beobachten. Kraft sammeln konnte der amerikanische Leitindex in einer konsolidierenden Seitwärtsphase in der zweiten Dezemberhälfte. Nach erfolgreichem Ausbruch geht es mit erhöhtem Momentum gen Norden.

Besagtes Schema lässt sich seit Sommer letzten Jahres beobachten. Einer sich forcierenden Aufwärtsdynamik folgen entsprechende Atempausen, die sich innerhalb des Charts an den temporären Seitwärtskanälen erkennen lassen. Anschließende Breakouts treiben den Index dann wieder auf das nächsthöhere Preisniveau. Die Trendbeschleunigung wird visualisiert durch die Winkelverschärfung der diagonalen Trendlinien und ist darüber hinaus an den aufeinanderfolgenden Berührungspunkten des Kurses mit dem oberen Bollinger Band ersichtlich. Ausreißer darüber stehen für eine Übertreibung und indizieren aus charttechnischer Perspektive eine fällige Konsolidierungsphase.

Übergeordnet präsentiert sich der Dow in charttechnischer Bestform: das US-Börsenbarometer notiert oberhalb des MA20, letzterer oberhalb des MA50 und dieser wiederum mit großem Abstand oberhalb des langfristigen MA200. Die Intensität der Aufwärtsdynamik dürfte aber ihren Tribut einfordern. Die Bullen sind zwar klar am Ruder, kurzfristig handelt es sich aber um ein Überschießen. Ein Pullback Richtung jüngster Trendlinie bzw. zum gleitenden 20 Tagedurchschnitt, zumindest aber einer erneute Seitwärtskonsolidierung auf besagtem hohen Niveau, käme vor diesem Hintergrund nicht überraschend.

Besagte Konsolidierungsphase, durchaus auch eine ausgeprägtere Korrekturbewegung, könnte nun in den vergangenen zwei Handelstagen ihren Startschuss erhalten haben. Bestätigt wird das ganze durch bearishe Signale seitens MACD und Stochastik-Oszillator. Erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit gerät der Dow unter Druck. Derartige Abgaben hat man zumindest in den letzten Monaten nicht beobachten können. Und wenn betreffende Rücksetzer auftraten, wurden sie von den Marktakteuren postwendend zum Einstieg genutzt.

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Dax gibt nach – Schwache Vorgaben belasten

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30.01.2018 – 10:05 Uhr: Im Vorfeld der in den nächsten Handelstagen anstehenden Veröffentlichungen von Konjunktur- und Unternehmensebene sowie geldpolitischer Seite orientieren sich Investoren erstmal Richtung Seitenlinie. Als Major Events fungieren nicht zuletzt der zur Wochenmitte anstehende Zinsentscheid des Federal Reserve sowie die amerikanischen NFPs am Freitag. Durch die Jahresanfangsrally bedingte Rekordstände laden zusätzlich zu Gewinnmitnahmen ein.

Entsprechend schwach sehen die Vorgaben aus den USA und dem Fernen Osten aus. Dow Jones und S&P beendeten die gestrige Börsensitzung mit einem Minus von jeweils 0,7 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq ging mit einem Abschlag von 0,5 Prozent aus dem Handel. In der Folge gerieten auch die Aktienmärkte in Asien unter Druck. Der Der chinesische Shanghai Composite gab 0,9 Prozent nach, der japanische Nikkei gleich um 1,4 Prozent.

Nicht die beste Ausgangslage also für den deutschen Leitindex, der im frühen Handel bereits die charttechnische Unterstützungszone im Bereich von 13.200 Punkten ins Visier nehmen musste. Zur Stunde kann der Dax seinen Verlust auf ein Minus von 0,3 Prozent eingrenzen. Für ein wenig Entlastung sorgt ein seit Wochenbeginn zum Greenback wieder schwächer tendierenden Euro.

Am heutigen Vormittag schauen Investoren insbesondere auf Konjunktur- und Stimmungsdaten aus der alten Welt. Neben der Entwicklung des Industrie-, Wirtschafts- und Verbrauchervertrauen sowie dem Geschäftsklima in der Euro-Zone für den Monat Januar, wird zeitgleich um 11:00 Uhr das Wirtschaftswachstum (BIP) der Europäischen Währungsunion für das Schlussquartal vergangenen Jahres bekannt gegeben. Zudem stehen Inflationszahlen aus Deutschland an.

In den USA gilt das Augenmerk dem Case-Shiller-Hauspreisindex für November sowie dem Verbrauchervertrauen für Januar. Garniert wird die Datenflut durch zahlreiche Quartalsausausweise im Zuge der Bilanzsaison. Auf der Agenda stehen unter anderem die Bilanzen von AMD, Canon, Electronic Arts, McDonald’s, Pfizer und SAP.

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Wall Street strebt weiter aufwärts – Dax verteidigt moderates Plus

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26.01.2018 – 17:20 Uhr: Nach dem gestrigen Rücksetzer kann der deutsche Leitindex am Freitag wieder Boden gut machen. Mit einem Plus von 0,2 Prozent notiert der Dax kurz vor Handelsschluss in Gewinnzone. Unterstützung kommt am Nachmittag von der anderen Atlantikseite. So können Dow Jones, Nasdaq und S&P im frühen Handel allesamt zulegen. Vor diesem Hintergrund profitiert der amerikanische Aktienmarkt insbesondere vom schwachen Greenback. Des einen Freud ist des anderen Leid. Während der auf Drei-Jahreshoch notierende Euro eine weitere Aufwärtsdynamik hierzulande ausbremst, profitieren exportorientierte Unternehmenstitel aus den USA nun umso mehr vom abwertenden US-Dollar. Eine schwache Währung stellt in diesem Kontext einen Vorteil im internationalen Wettbewerb dar.

Flankiert wird die gute Stimmung von einer brummende US-Konjunktur, überraschend positiven Frühindikatoren sowie einer bis dato zuversichtlich stimmenden US-Bilanzsaison. Da fällt das heute schwächer als erwartet ausgefallene US-Wirtschaftswachstum nicht weiter ins Gewicht. So ist die amerikanische Wirtschaft im Schlussquartal statt der erwarteten 3,0 Prozent lediglich um 2,6 Prozent gewachsen. Eingefangen wurde dieser Wermutstropfen gleich wieder durch einen mit 2,9 Prozent überraschend stark angestiegenen Auftragseingang langlebiger US-Wirtschaftsgüter im Monat Dezember. Last but not least ist die heutige Rede Donald Trumps auf dem Wirtschaftsforum in Davos wesentlich diplomatischer ausgefallen als zuvor befürchtet. Von einem drohenden eskalierenden Handelskrieg war danach jedenfalls nicht mehr die Rede.

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An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD / Kursdifferenzkontrakt) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Stellen Sie deshalb sicher, dass Sie alle korrelierenden Risiken vollständig verstanden haben. Lassen Sie sich gegebenenfalls von unabhängiger Seite beraten.

Draghi schiebt Euro über 1,25 USD – Dax macht die Biege

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25.01.2018 – 18:00 Uhr: Mit einem im Januar überraschend stark gestiegenen ifo-Geschäftsklima-Index – sowie selbiges geltend für das GfK-Verbrauchervertrauen für den Monat Februar – schien der Dax die jüngsten Abgaben wieder wett machen zu wollen und startete zunächst gut behauptet in den Handelstag. Vor allem der zuletzt schwächelnde Greenback hatte den Euro immer weiter gen Norden befördert und damit bereits gestern Anleger zu ersten Gewinnmitnahmen am deutschen Aktienmarkt gedrängt.

In der ersten Wochenhälfte hatte der Dax noch ein neues Allzeithoch markieren können. Nicht zuletzt starke Wirtschaftsdaten und vielversprechende Konjunkturaussichten machen es möglich. Der heutige Euro-Satz über die Marke von 1,25 US-Dollar ist dann aber doch etwas over the top. Und damit auch der willkommene Anlass und Auslöser für eine fällige Konsolidierung auf rekordhohem Kursniveau. Je stärker nämlich der Euro, des größer der währungsseitige Nachteil Europäischer Unternehmen im internationalen Wettbewerb.

Zu verdanken ist der Aufwärtsschub dem EZB-Chef Mario Draghi. Mit Spannung war für den heutigen Tag der Leitzinsentscheid sowie die anschließende Pressekonferenz des obersten Währungshüters der Euro-Zone erwartet worden. Wie erwartet erfolgt kein Dreh an der Zinsschraube und auch das monatlich 30 Mrd. schwere Anleihekaufprogramm bleibt unangetastet, sprich die geldpolitische Marschroute bleibt also dieselbe wie zuvor. Und darin liegt das Problem. Wenn schon nicht mit konkreten Maßnahmen, hatten die Märkte dann doch mit entschiedeneren Worten Draghis zur zunehmenden Stärke des Euros gerechnet.

Nichts dergleichen geschah. In der Folge macht der Euro einen Satz über die 1,25 USD und der entsprechend negativ korrelierende Dax gab zwischenzeitlich bis unterhalb von 13.300 Punkten nach. Angesichts der Jahresanfangsrally und dem daraus resultierenden Rekordhochs ist eine Phase der Konsolidierung beileibe kein Beinbruch, vielmehr sogar überfällig. Eine weitere Aufwertung des Euros gilt es aber im Auge zu behalten: mit zunehmender Stärke dürften auch die weiteren Aufwärtsambitionen des deutschen Aktienmarktes in Mitleidenschaft gezogen werden.

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